Hitze im Wohnmobil vorbeugen


Der lang ersehnte Camping Urlaub, und mit ihm Sonne satt, ist endlich da. Die Sonne lässt nicht nur die Haut braun werden und steigert die Stimmung, sondern heizt auch das Wohnmobil auf. Für Camping Anfänger kann dies zur Last werden. Damit Sie sich im Urlaub in ihrem Wohnwagen wohlfühlen und ihren Urlaub so richtig genießen können, haben wir einige gute Tipps das Wohnmobil kühl zu halten.
Diese können den ansteigenden Temperaturen nur bedingt entgegenwirken, denn wenn das Sonnenlicht auf das Rollo scheint, staut sich die Wärme bereits hinter der Glasscheibe und somit im Inneren des Fahrzeugs. Trotzdem sorgt die silbrig folierte Rollo-Außenseite für eine gewisse Abschirmung.

Die eigentlichen Hitzeschleusen sind Luken, Türen und Fenster. Hierbei helfen spezielle Funktionstextilien diese besser zu isolieren. Diese Funktionstextilien werden außen an Fenster, Türen und Luken angebracht. In Kombination mit geschlossenen Rollos, die innen angebracht werden, erhöht sich die Wirksamkeit. Für die Seitenfenster und Dachluken gibt es maßgeschneiderte Sonnenschutzüberzüge.
Unterschiedliche Materialien:
  • Komplett undurchsichtig sind Thermomatten.
  • Sonnenplanen sind dagegen noch ein wenig lichtdurchlässig.

Sobald sich die Luft mit den ersten Sonnenstrahlen aufheizt, ist es sinnvoll alle Fenster und Luken zu schließen. Gelüftet wird erst wieder, wenn es draußen kühler als drinnen ist. Das heißt von spätabends bis frühmorgens. Sinnvoll ist es auch, wenn draußen ein Lüftchen weht, die Fenster, Türen und Luken zu öffnen. Dies empfiehlt sich besonders bei Kastenwagen, weil diese sich stärker aufheizen.

Ventilator-Dachhauben passen in Dachlukenausschnitte mit einer Größe von 36 mal 36 und 40 mal 40 Zentimeter. Die meisten Ventilatoren verfügen über eine stufenlose Drehzahlregelung und zwei Laufrichtungen. Mit diesen Geräten kann heiße Innenluft abgeführt und kühle Außenluft zugeführt werden. Je nach Einbaulage können Ventilator-Dachhauben auch als Dunstabzugshaube in der Küche verwendet werden. Des Weiterem gibt es Universal-Ventilatoren, die einfach mit Querstreben unter der Dachluke montiert werden. Auch jeder normale Tischventilator kann genutzt werden. Allerdings müssen zwei Nachteile berücksichtigt werden, so zum einen der herumliegende Kabel und zum anderen der Platzbedarf.

Die Frontscheibe ist das größte Fenster im Wohnmobil. Hierfür eignet sich eine Thermofolie, welche außen an die Scheibe angebracht wird. Im Zubehörhandel gibt es eine Menge Silber bedampfter Dämmmatten zu kaufen.

Auch am schattigsten Platz scheint irgendwann einmal die Sonne. Jetzt sind Markisen und Sonnendächer gefragt. Der Wohnwagen und die Haut wird durch Planen mit UV-Blocker geschützt und es bleibt bedeutend kühler, wenn die Seitenwand von einem textilen Vordach beschattet wird.
  • Einfache Sonnensegel
  • In die Kederleiste eingezogene Sackmarkisen. Diese müssen aufgestellt oder per Hand entrollt werden.
  • Die klassischen Kassettenmarkisen werden elektrisch oder über eine Handkurbel ausgefahren. Manche Sack- und Kassettenmarkisen können durch Front- und Seitenteile zu einem geschlossenen Vorzelt oder einem Windfang erweitert werden.

Suchen Sie sich einen Stellplatz unter Bäumen. Das hat zwar den Nachteil einen schlechten oder gar keinen Fernsehempfang zu haben. Dem kann mit transportablen Sat-Anlagen Abhilfe geleistet werden. Selbst das Bier bleibt auf Schattenplätzen länger kühl, da Absorberkühlschränke nur 30 °C unter die Außentemperatur kühlen können. Kritisch kann es werden, wenn die Sonne direkt auf die Abluftgitter knallt. Dieses Problem können 12-Volt-Kühlschrankventilatoren beseitigen oder mildern.

Kühlmatten funktionieren komplett ohne Strom. Sie eignen sich sowohl für die Sitze als auch fürs Bett.
Kühlkissen gibt es in den Größen
  • 30 mal 40 Zentimeter für große Sitze
  • als 90 mal 90 Zentimeter faltbare Matratzenauflage

Die Matten haben einen Gelkern, der unter Druck kühlt. Ohne Druck regeneriert sich der Gelkern wieder ohne Strom- oder Kältezufuhr.

Eine Alternative, wenn im Wohnmobil keine Klimaanlage vorhanden ist, sind belüftete Sitzmatten. Diese sind besonders für längere Fahrten in der prallen Sonne geeignet. Belüftete Matten haben einen Luftdurchlass an verschiedenen Stellen im Polster. Die Matten werden an einen 12-Volt Anschluss angeschlossen.

Hightech-Geräte gegen Hitze sind Klimaanlagen. Sie unterscheiden sich durch ihren Einbauort und ihrer Wirkungsweise. Dabei versprechen Kompressor-Klimaanlagen die effektivste Kühlung. Allerdings unter hohem Einsatz von 230-Volt Strom. Die Kompressor-Klimaanlage wird auf dem Dach in einem Dachlukenausschnitt von 40 mal 40 Zentimeter montiert. Eine Alternative ist der Einbau im Fahrzeug, und zwar im Doppelboden.
  • Sowohl innen als auch außen ist kein geräuschloser Betrieb möglich, sodass immer ein leichtes Brummen zu hören ist.
  • Die Geräte wiegen zwischen 18 und 24 Kilogramm.
  • Sie benötigen Landstrom.

Hier empfiehlt sich ein Generator im Wohnwagen zu haben.
  • Sie wiegen 25 Kilogramm und befinden sich auf dem Dach.
  • Sie können mit 12-Volt betrieben werden.
  • Verdampft pro Stunde ein bis drei Liter Wasser.
  • Dachklimaanlagen sind leichter nachzurüsten, als die Einbaugeräte.

Mit einem UV-Schutzanstrich auf dem Dach bleibt der Wohnwagen länger kühl. Die in der Farbe enthaltenen Reflexionskomponenten reflektieren die Sonnenenergie bis zu 90 %. Durch den matt weißen oder beigen Anstrich kann die Oberflächentemperatur von ca. 45,4 bis auf 31,4 Grad gesenkt werden. Ein Vorteil: Die Schutzfarbe kann direkt auf das lackierte Dach aufgetragen werden.
  • Ein helles Fahrzeug wählen.
  • Verwendung von Rettungsdecken für Fenster und Dachluken.
  • Stellplatz in Wassernähe wählen.
  • Draußen Kochen und nicht im Camper.
  • Auch feuchte Tücher sorgen für Kühlung.
  • Sonnencreme im Kühlschrank lagern.
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