Igluzelt

Ein Kuppel- bzw. Igluzelt gilt als altbewährte Unterkunft und wird in erster Linie wegen der Vielseitigkeit und der Konstruktion besonders geschätzt. Dieses ist einfach aufzubauen und überzeigt insgesamt durch ein geringes Gewicht. Dieses Zelt wird von zwei Stangen am Boden gehalten, welche durch befestigte Kanäle im inneren Zelt geführt, am Boden des Zeltes befestigt sowie in der Mitte gekreuzt werden. Bei einem sogenannten Geodätenigluzelt kommen verschiedene Stangen zur Anwendung, welche sich zugleich an verschiedenen Stellen kreuzen. Auf diese Weise wird dieses Zelt sehr stabil. Bedingt durch die Kreuzung der Zeltstangen steht ein Kuppelzelt von alleine und sollte nur durch einige Heringe und Abspannleinen abgesichert werden. Dieses Zelt bietet es selbst bei starkem Wind einen sicheren Stand. In Abhängigkeit vom Modell sind Außen- und Innenzelt trennbar und daher kann das Camping bei schönem Wetter lediglich unter dem luftigen Netz stattfinden.
Igluzelte sind schon für einen günstigen Preis im Handel erhältlich und sind daher selbst bei einem niedrigen Budget eine sehr gute Anschaffung. Tipps für Anfänger gibt es im Netz.

Igluzelte besitzen im Vergleich zu den Tunnelzelten den Vorteil, dass diese aufgrund des runden Aufbaus sehr viel größeren Belastungen abwehren können. Dazu werden wenigstens zwei Bögen des Gestänges geneigt über dem Mittelpunkt des Zeltes aufgespannt und so wird dieses durch die Eigenspannung ohne Befestigung im Boden aufgestellt werden. Durch die stabile Konstruktion bietet ein Kuppelzelt einen sehr viel besseren Schutz gegenüber den Kräften, welche durch Schnee oder Wind durch die Wettereinflüsse erzeugt werden. Wegen der höheren Zahl der Gestängebögen fallen die Kuppelzelte allerdings erheblich schwerer beim Transport ins Gewicht, sind dagegen jedoch besonders stabil gegen Schnee, Sturm und starken Regen.
Das Vorzelt hat beim Camping eine besondere Bedeutung. Dieses wird vor allem dann gebraucht, wenn viel Gepäck vorhanden ist oder einfach mehr Platz vor dem Igluzelt gebraucht wird.
Das Vorzelt ist ein abgeschlossener Eingangsbereich, der mit separaten Schnüren und Stangen befestigt werden muss und daher mehr Stauraum zur Verfügung stellt. Bei größeren Gepäckstücken kann es ohne das Vorzelt recht eng werden, denn in diesem Fall muss das Gepäck im Schlafbereich verstaut werden.
Die Vorzelte sind ohne oder mit einer Bodenplane im Handel erhältlich. Wenn das Vorzelt ohne einen Boden auskommt, so können hierin, je nach Wettersituation, lediglich Gepäckstücke abgestellt werden, welche von unten ruhig im Regen nass sein dürfen. Dies betrifft zum Beispiel Schuhe oder Campingzubehör.
Wenn ein Boden in dem Vorzelt verfügbar ist, dann können hier auch große Rucksäcke sicher gelagert werden. Dies ist ebenfalls bei vielen Campern mit viel Gepäck besonders von Vorteil. Zudem bietet ein Vorzelt bei längeren Regenschauern einen trockenen Aufenthaltsraum.

Die Maße des Igluzeltes bestimmen die Höhe und die Fläche, die der Camper für den Aufbau des Zeltes benötigt. Jene Maße werden über die äußeren Punkte des Igluzeltes ermittelt. Dies schließt ein Vorzelt meistens gleich mit ein.
Der Camper sollte auf jeden Fall besonders auf die Höhe achten. Vor allem, wenn sie die Camper auch am Tage im Zelt aufhalten, ist ein höheres Dach sehr viel angenehmer. Wird lediglich im Igluzelt geschlafen, dann kann das Dach niedriger sein, denn dies spart vor allem viel Platz.
Wie schwer das Igluzelt sein darf, ist stets von den Aktivitäten beim Campingurlaub abhängig. Wichtig ist vor allem auf einer Wandertour, dass das Gewicht des Zeltes minimiert wird. Je leichter dieses im Rucksack ist, umso besser. Aus diesem Grund ist bei der Wahl der Igluzelte das Packmaß sowie das Gewicht ein sehr wichtiger Faktor.
Wenn der Campingurlaub mit dem Auto erfolgt, dann ist es egal, wie schwer das Zelt ist.
Bei Igluzelten mit einem Gestänge hängt das Gewicht des Zeltes ebenfalls von der dem Material des Gestänges ab. Sind die Stangen hochwertig und aus einem leichten Werkstoff gefertigt, dann macht sich dies vor allem im Preis bemerkbar. Besonders leichte Zelte sind aus diesem Grund etwas teurer. Eine solche Investition lohnt sich vor allem dann, wenn öfter gezeltet wird. Im Fachhandel gibt es für Anfänger viele Tipps.

Die Wassersäule bestimmt bei einem Zelt bis zu welchem Wasserdruck dieses im Regen aushalten kann. Hierbei ist es wichtig, dass sich der Camper vorher überlegt, wo er das Igluzelt aufbauen möchte. Wichtig ist vor alle, wie hoch in der Region die Regenwahrscheinlichkeit ist und die Ausweichmöglichkeiten vor Ort.
Ab einer Wassersäule von 1.300 gilt ein Igluszelt gemäß der DIN-Norm als wasserdicht. Wenn zu dem starken Regen noch ein Sturm hinzukommt, dann kann der Druck besonders hoch und das Zelt entsprechend undicht werden. Aus diesem Grund sollte die Höhe der Wassersäule mindestens 3.000 Millimeter betragen.

Ein Packmaß des Igluzeltes beschreibt den Umfang des eingepackten und abgebauten Igluzelts in Breite, Höhe und in der Länge.
Das Packmaß ist vor allem bei Kanu-, Trekking- oder Motorradtouren von großer Bedeutung. Wenn auch das Auto für den bevorstehenden Campingurlaub bereits gepackt ist, sollte das Igluzelt nicht mehr als die Hälfte des Volumens im Kofferraum einnehmen.
Solche Igluzelte, die ein Gestänge besitzen, sind vom Packmaß her besonders verschiedenartig. Besondere Trekkingzelte besitzen ein besonders kleines Packmaß. So können zugleich die meisten Igluzelte aufgeteilt und separat transportiert werden. Zum Beispiel kann das Gestänge von den Planen getrennt und einzeln verpackt werden. Die Zeltschnüre und die Heringe können ebenfalls einzeln verstaut werden.

Bei den Igluzelten gibt es generell verschiedene Ausführungen. Dazu gehören zum Beispiel Pop-Up-Zelte, welche sich nahezu von allein aufbauen. Ebenso gibt es aufblasbare Igluzelte.
Ein Igluzelt mit einem Gestänge ist leicht aufzubauen und besitzt niedrige Packmaße. Daher ist es leicht zu transportieren und eignet sich sehr gut für Aktivitäten im Outdoorbereich mit wenig Gepäck. Es kann daher sehr gut bei einer Wandertour in die Berge sehr gut mitgenommen und transportiert werden. Zugleich ist das Igluzelt mit dem Gestänge sehr stabil. Steht das Zelt erst einmal, dann hat es durch die niedrigen Packmaße gleichzeitig geringere Maße und damit eine geringere Stehhöhe. Zugleich hat das Igluzelt eine eingeschränkte Belüftungsmöglichkeit und eine geringere Raumnutzung durch seine charakteristische Bauform.

Das Pop-Up-Zelt gilt als erste Wahl unter den Igluzelten. Hierbei entfällt das schwierige Aubauen, denn das Zelt wird ausgepackt und entfaltet sich danach von allein. Daher steht das Pop-Up-Zelt in sofort. Es muss lediglich noch mit Heringen am Erdboden gesichert werden. Diese Version der Igluzelte trägt zugleich den Namen Wurfzelt.
Ein Igluzelt mit Vorkammer verfügt nicht nur über einen inneren Raum, in welchem sich die Camper aufhalten und zugleich darin schlafen kann, sondern es kann zugleich über den überdachten Zeltteil davor aufgebaut werden. Dieser Teil ist sehr praktisch, um hier Kleidung aufzubewahren oder das größere Gepäck.

Igluzelte können aus unterschiedlichen Materialien hergestellt sein. Der Camper kann dabei zwischen einem Igluzelt aus Polyester, Baumwolle oder Nylon wählen. Vor allem das Polyester ist ein besonders leichtes Material und zugleich reißfest. Zugleich trocknet es schnell. Das Material kann allerdings durch die Einstrahlung der Sonne schnell im Inneren aufheizen. Nylon ist außerdem sehr leicht. Dieses Material dehnt sich allerdings bei Regen sehr stark und das Igluzelt kann sich hierdurch verformen. Die Baumwolle hingegen sorgt für ein angenehmes Klima im Zelt, ist jedoch schwerer als andere Materialien. Zugleich benötigt der Stoff länger, bis er trocken ist.
Beim Kaufen sollte auf verschiedene Aspekte geachtet werden. Manche Igluzelte besitzen separate Eingänge. Zugleich haben diese Moskitonetze im Inneren, um die Camper vor Insekten zu bewahren.
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