Gaskartusche

Das Camping und das Verreisen mit dem Wohnmobil und Wohnwagen wird immer beliebter in der heutigen Zeit. Dies mag vor allem daran liegen, dass diese Art des Urlaubes immer komfortabler, flexibler und luxuriöser wird. Mehr Komfort und mehr Luxus bedeuten aber gleichermaßen auch mehr Gepäck und mehr Dinge, an die zu denken ist. Unverzichtbar für einen erholsamen und unbeschwerten Urlaub sind heutzutage Campingkocher. Diese dürfen vor allem in einem Wohnmobil oder einem Wohnwagen nicht fehlen. Gleichwohl wird für die Verwendung eines Campingkochers noch ein weiteres Teil gebraucht: ein entsprechender Brennstoff in Form von Gas. Ein solches kann in einer entsprechenden Gaskartusche gelagert werden. Ohne eine solche ist es nicht möglich, das Essen überhaupt zu erwärmen und Gerichte zubereiten zu können. Dabei sollte immer drauf geachtet werden, dass die Gaskartusche ordnungsgemäß gelagert wird und dass diese nicht leer wird, ohne dass Nachschub besorgt werden kann. Ein Beispiel für ein Gerät, welches Gaskartuschen benötigt, ist ein Gaskocher. Im folgenden Artikel gibt es um die verschiedenen Vor- und Nachteile von Gaskartuschen sowie um die verschiedenen Arten und Modelle von solchen Kartuschen. Hierbei finden sich vor allem hilfreiche Informationen und Tipps für Anfänger.


Die Verwendung von Gas hat einige Vor- und Nachteile, die man sich bewusst werden sollte.

Als erster Vorteil springt die leichte Bedienung ins Auge. Man muss diese lediglich auf den Campingkocher aufstecken, folgend anschließen und nach dem Anschluss aufdrehen und anzünden. Und dann kann die Flamme bereits zum Erhitzen oder Kochen genutzt werden. Das Aufbauen eines Drucks oder Vorheizen ist nicht notwendig. Hinzukommend ist die Heizleistung sehr hoch, obwohl gleichzeitig zu vergleichbaren Alternativen weniger Brennstoff benötigt wird. Ein anderer Vorteil besteht darin, dass sich das Gas zumeist sehr regulieren lässt und recht rückstandslos verbrennt. Somit verursacht es weniger Schmutz in Form von Ruß im Gegensatz zu anderen Möglichkeiten. Außerdem sind Gaskartuschen und deren Geräte enorm wartungsarm.

Ein Nachteil bei der Verwendung von Gas bei einem Campingkocher besteht vor allem darin, dass das Gas nicht in jeder Form überall auf der Welt erhältlich ist. Ein weiterer negativer Aspekt ist, dass das Gas bei bestimmten Situationen, Umständen, Höhen und Temperaturen schnell an seine Grenzen kommen kann. Ein anderes Problem bei Gaskartuschen besteht bei der Entsorgung, denn sie können nicht wiederverwendet werden und müssen bis zu einer ordnungsgemäß möglichen Entsorgung mitgetragen werden.

Außerdem gibt es unterschiedliche Arten an Kartuschen, die im folgenden vorgestellt werden. Dabei kann eine Einteilung in drei unterschiedliche Haupttypen und Kategorien vorgenommen werden.

Die einfachste Variante der Gaskartuschen sind die Stechkartuschen, bei welchem ein Dorn am Campingkocher diese beim Aufsetzen durchsticht. Es handelt sich gleichzeitig um die günstigste Form der Gaskartuschen. Ein Vorteil bei dieser Art ist, dass sie weltweit am meisten verbreitet ist und daher recht häufig in speziellen Läden erhältlich ist. Ein Nachteil hingegen ist, dass die Dichtung regelmäßig nicht zu 100% abdichten kann und daher mit der Zeit etwas Gas entweichen kann. Gesundheitliche Gefahren entstehen hieraus zwar nicht. Dies führt aber dazu, dass die Kartuschen zum Teil nach mehreren Wochen, die sie gelagert werden, leer sein können. Außerdem ist zu beachten, dass diese Art von Kartuschen in jeden Fall vor dem Entfernen vom Campingkocher vollständig entleert werden sollten. Andernfalls würde das restliche Gas durch die Einstichstelle sehr schnell aus der Kartusche strömen und sich in der Umgebung verteilen. Dies könnte unter Umständen zu Stichflammen in der Nähe von bestimmten Zündquellen führen oder zu Kälteverbrennungen bei Kontakt mit der Haut.

Neben den Stechkartuschen sind ebenfalls Schraub-Ventilkartuschen erhältlich. Diese sind mit einem Gewinde ausgestattet und lassen sich durch dieses auf einen passenden Campingkocher aufschrauben. Bei einem Transport ist es hingegen auch möglich die Kartuschen vom Kocher abzuschrauben und separat zu transportieren, weil das Ventil einen automatischen Verschluss betätigt, sobald die Kartusche vom Kocher entfernt wurde. Hierbei ist zu beachten, dass es teilweise unterschiedliche Gewinde gibt. Zum größten Teil enthalten die Kartuschen mittlerweile ein genormtes Gewinde, ein geringer Anteil hingegen weist herstellerspezifische Gewinde auf. Deswegen ist es ratsam, dass die Kompatibilität zwischen dem Campingkocher und den Gaskartuschen vor dem Kauf der Kartuschen festgestellt wird.

Als letzte Art von Gaskartuschen gibt es die Bajonett-Ventilkartuschen. Diese verfügen ebenfalls über ein Ventil. Allerdings werden diese aufgesteckt und erfahren dann durch einen separaten Hebel ihre Fixierung. Auch hier kann ein Entfernen des Campingkochers von der Kartusche zu Transportzwecken erfolgen.

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Außerdem gibt es Unterschiede in den verwendeten Gasen. Die meisten Gaskartuschen sind mit einer Mischung aus Butan und Propan gefüllt. Weiterhin gibt es aber auch einige Flaschen, bei denen das Gas Isobutan zur Anwendung kommt. Zum Teil besteht ein hoher Druck in der Kartusche, sodass einige Gase bereits flüssig werden. Für eine saubere Verbrennung hingegen wird aber ein gasförmiger Zustand benötigt. Dafür ist das Erreichen einer entsprechenden Temperatur von Nöten. Unterschiedliche Gase benötigen hierbei unterschiedliche Temperaturen, um den gasförmigen Zustand zu erreichen. Hierbei sollte man sich merken: je höher der Anteil an Propan ist und je geringer der Anteil an Butan ist, umso geringer sind die benötigten Temperaturen für einen optimalen Einsatz.


Bei der Verwendung von Gaskartuschen spielen auch Themen wie die Verfügbarkeit sowie die Entsorgung der Kartuschen eine entscheidende Rolle.

Für die Nutzung eines Campingkochers sind Gaskartuschen am häufigsten verbreitet. Allerdings empfiehlt es sich dennoch, dass man sich im Vorfeld der Reise für das Angebot an Gaskartuschen vor Ort informiert, um gegebenenfalls für Nachschub sorgen zu können. Nur auf diese Weise lässt sich der Urlaub sorgenfrei genießen! In Russland und Osteuropa sind Stechkartuschen weniger gut erhältlich. Bajonett-Ventilkartuschen sind vor allem in Südamerika, Südostasien, Osteuropa, Afrika und Russland schwer zu beschaffen.

Die Entsorgung von Gaskartuschen ist im Prinzip recht einfach. Allerdings dürfen die Kartuschen nur als Metallabfall entsorgt werden. Im Zweifelsfall muss die Kartusche im Urlaub so lange mitgetragen werden bis sich ein Lager mit Metallabfällen finden lässt. Für die Entsorgung ist weiterhin wichtig, dass die Gaskartusche leer ist. Ist diese nach dem Urlaub noch nicht vollständig geleert, kann das übrig gebliebene Gas über dem Campingkocher entleert werden. Außerdem sollte noch eine kurze Entlüftungsphase vorgenommen werden, um die letzten Reste aus der Kartusche entfernen zu können. Auf diese Weise gelingt es, dass die Kartusche sorgenfrei entsorgt und anschließend recycelt werden kann.

Außerdem sind noch einige Tipps und Sicherheitshinweise im Umgang mit Gaskartuschen unbedingt zu beachten. Vor allem ist zunächst eine direkte Sonnenstrahlung, mechanische Beschädigungen und Gewalt unbedingt zu vermeiden. Insbesondere durch eine erhöhte Temperaturen steigt die Explosions- und damit auch die Lebensgefahr. Enorme Hitze lässt nämlich den Druck in der Kartusche ansteigen, wodurch diese viel leichter platzen kann. Durch ein solches Platzen können Explosionen mit gefährlichen Luft-Gas-Gemischen entstehen. Es empfiehlt sich hinzukommend Standfüße für die Kartusche und ein Windschild zu verwenden. Außerdem ist eine Verwendung von an die gegebenen Temperaturen angepassten Gasmischungen extrem hilfreich. Der Campingkocher sollte weiterhin nicht im kleinen Zelt verwendet werden sowie ein Betrieb des Kochers ohne Aufsicht vermieden werden muss. Nach längeren Phasen, wo die Kartusche und der Campingkocher standen, sollten alle Teile und vor allem die Schläuche auf kleinere Risse untersucht werden.
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