Viele Menschen lieben Camping und dies egal wo und in welcher Umgebung. Auch nicht auf allen Campingplätzen sind immer Duschmöglichkeiten vorhanden. Um auch unterwegs in jeder Lebenslage der eigenen Körperhygiene nachgehen zu können, wurden unterschiedliche Modelle entwickelt. Diese weisen verschiedene Merkmale auf, die je nach Bedarf und Gegebenheiten eingesetzt werden. Das Prinzip ist immer ähnlich und sollte, wie jedes Utensil beim Camping, möglichst platzsparend und praktisch sein. Denn gerade dies ist oftmals das größte Problem beim Zelten. Je nach Transportmittel und Platz sowie den eigenen Bedürfnissen passt meist nicht mehr viel in den Kofferraum, den Wohnwagen oder das Wohnmobil. Eine gute Recherche im Vorfeld ist gerade für Anfänger besonders zu empfehlen. Mit den geeigneten Tipps wird der Kauf und gerade die Benutzung zu einem besonderen Erlebnis und sehr komfortabel. Eine geeignete Bedienung ist nicht nur wichtig, sondern auch von Nöten, um nicht am Ende ohne Wasser dazustehen. Der Vergleich der vielen Modelle muss auf den Bedarf und die eigenen Ansprüche angepasst werden. Dazu gehören nicht nur der vorhandene Platz, sondern auch die Örtlichkeiten, an denen man campen oder besser gesagt duschen möchte.

Dies ist die meistverbreitete und gekaufte Variante der Duschen für den Outdoorbereich. Sie besitzen einen schwarzen Beutel, meist aus PVC- Material und sind wasserundurchlässig. Der Beutel besitzt einen Haken, damit er überall, zum Beispiel an einem Ast oder der Kofferraumklappe befestigt werden und das Wasser herauslaufen kann. Häufig ist ein Schlauch integriert mit einem entsprechenden Verschluss. Diese einfache Methode ermöglicht das Duschen in wirklich jeder Umgebung. Wichtig dabei ist, dass der Beutel auch gefüllt ist und die nötige Menge an Wasser mit einkalkuliert. Das hängt maßgeblich von der Personenanzahl ab. Mit einer solchen Vorrichtung lässt sich nicht all zu lange duschen und es ist mehr ein Behelf. Lange und intensive Körperpflege ist damit nicht möglich, sonst wäre der Beutel viel zu schwer. Allerdings ist dies in der freien Wildnis auch nicht nötig und weitaus umweltfreundlicher. Ein Tipp für das Duschen in freier Natur ist die Benutzung von umweltfreundlichen Shampoos. Andernfalls können die enthaltenen Chemikalien den Tieren und Pflanzen schaden, was besser zu vermeiden ist.
Außerdem bietet eine Solardusche noch ein weiteres Merkmal. Wie der Name Solar schon verrät, wird Sonnenlicht benötigt. Durch das schwarze Material wärmt sich das Wasser in der Sonne auf und man muss nicht mit kaltem Wasser duschen. Dabei gilt natürlich den Beutel tagsüber bei Sonneneinstrahlung aufzuhängen oder in die Sonne zu legen, damit er sich auch aufheizen kann. Genauso sollte das Wasser im warmen Zustand verwendet werden, sonst kühlt es wieder ab. Einige Solarduschen enthalten sogar richtige Solarzellen, die auch bei wenig Sonnenlicht und kälteren Tagen das Wasser aufheizen können. Wer sich nicht unter einem Schlauch waschen möchte, kann diesen auch mit einer Handbrause verbinden und dadurch das Gefühl einer richtigen Dusche genießen. Diese Vorrichtung ist besonders handlich und kann im angefüllten Zustand überall verstaut und mitgenommen werden.

Wer keinen extra Beutel aufhängen und mehr Wasser zur Verfügung haben möchte, ist mit einem dieser Modelle gut beraten. Durch eine Pumpe, die an einen 12 Volt Stromanschluss, wie beispielsweise einem Zigarettenanzünder, angeschlossen werden kann, wird das Wasser aus einem Kanister in den Schlauch und nach oben gepumpt. Dies bedeutet natürlich mehr Komfort noch als eine Solardusche. Das Wasser aus dem Kanister muss allerdings auch erst einmal erwärmt werden, was sich in einem Kanister weitaus schwieriger gestaltet. Jedoch können Solar- und 12V- Dusche miteinander verbunden werden, indem das vorher aufgeheizte Wasser in den Kanister gefüllt und durch die Pumpe in den Schlauch befördert wird. Je nachdem, was gewünscht und benötigt wird, ist die jeweilige Variante von Vorteil. Ein wichtiger Tipp dabei ist, auf eine geladene Batterie zu achten, damit sich auch gerade Anfänger an der Dusche erfreuen können, die meist eher auf diese Modelle zurückgreifen, wenn sie anfangen campen zu gehen.

Sollte kein Stromanschluss vorhanden sein, ist eine Druckdusche zu empfehlen. Durch den Druck mit dem Fuß auf ein Pedal wird das Wasser zum Schlauchende befördert. Auch hierbei muss das Wasser, wenn es gewünscht ist, vorher erhitzt werden. Genauso kann auch diese Methode mit einer Solardusche kombiniert werden. Ein entsprechender Platz ist nötig für den Kanister und muss mit einberechnet werden.

Ein Duschzelt sorgt gerade und vorrangig für mehr Privatsphäre. Die Kabine kann wie jedes andere Zelt auch aufgestellt und zusammengebaut werden. Entweder ist solch eine Kabine einzeln oder schon mit der entsprechenden Vorrichtung versehen. Dies kann beliebig erweitert und angepasst werden. Wer nicht gern unter Beobachtung steht und sich unwohl bei dem Gedanken fühlt, womöglich gesehen zu werden, für denjenigen ist dies eine sehr geeignete Lösung, unliebsamen Blicken zu entgehen. Aber auch hierbei muss der benötigte Platz mit einberechnet werden.

Gerade Tipps, um mit möglichst wenig Platz viele praktische Utensilien mitnehmen zu können, sind gefragte Aspekte beim Camping. Vor jeder Reise sollte sich jeder genau darüber im Klaren sein, wohin er fährt und was für Gegebenheiten vorhanden sind. Dementsprechend kann das benötigte Equipment mitgenommen werden. Und auch dabei sollten die eigenen Ansprüche und Prioritäten diesen angepasst sein. Ein weiterer wichtiger Punkt ist in jedem Fall auch der vorhandene Platz beim Transport. Wenn nicht genügend vorhanden ist, sollte demnach auf eine einfache Solardusche gegriffen werden. Mit einer durchdachten Planung vor Antritt der Reise wird das Duschen in der Natur zu einem komfortablen Vergnügen.
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