Outdoor Campen besteht aus zwei folgenden Dingen, dem Leben bzw. das Zeit verbringen an der frischen Luft, meist in der Natur und du, also dem eigenen Lager in der Natur. Häufig gehen Neulinge dafür in einen regionalen Wald, in welchem Sie sich eine gute Stelle suchen, um dort Ihr Lager aufzuschlagen. Dabei gibt es viele Tipps und Tricks, welche für Anfänger enorm wichtig sein könnten. Fortgeschrittene und Experten Camper gehen oft auch eine Stufe über den Wald hinaus. Dabei zelten Sie z.B. auf Bergen, in Höhlen oder auch auf einer Lichtung in vielen anderen Stellen.


Es gibt einige Stammprodukte, welche für das Campen von hoher Notwendigkeit sind. Gerade einem Neuling ist geraten sich besser auszustatten als ein Fortgeschrittener, da man noch wenig Erfahrung hat und daher viele Tipps noch mitnehmen kann.
Für die meisten Lager ist die Grundvoraussetzung ein Dach über dem Kopf, leider nicht aus Dachziegeln, aber wenigsten aus Stoff. Die Rede ist von einem vernünftigen Zelt.

Es gibt viele verschiedene Zelte. Für Anfänger empfiehlt sich selbstverständlich ein sehr einfaches Zelt, welches leicht zu handhaben ist und nur schwer kaputt geht beim Aufbau.
Wurfzelt
Ein Wurfzelt ist das simpelste und leichteste Zelt für das Campen. Hier ist der Aufbau sehr leicht, denn wie der Name schon sagt muss das Zelt lediglich geworfen werden, beim Aufprall stellt sich das Zelt automatisch auf. Danach muss das Zelt nur noch mit Heringen und Abspannleinen im Boden verankert werden, damit das Zelt auch einen guten Halt im Boden besitzt. Beim Zusammenbau muss das Zelt lediglich wieder zusammengefaltet werden und kann leicht wieder sicher verstaut werden.

Bei größeren Touren, welche unter härteren Bedingungen wie unebenen Böden stattfindet, ist ein Trekkingzelt bei vielen eine beliebte Wahl. Trekkingzelte reduzieren das Eigengewicht auf ein absolutes Minimum und ist überaus kompakt. Bei dieser Art von Zelten werden meist sehr hochwertige und strapazierfähige Materialen in der Herstellung verwendet, sodass dieses Zelt auch unter harten Camping Bedingungen standhält.

Ein Kuppelzelt ist eine Art Iglu. Die Besonderheit dieser Zeltform sind die sich kreuzenden Zeltstangen, welche sich an einem Punkt kreuzen, meist in der Mitte. Dadurch ist dieses Zelt selbsttragend, der Vorteil eines selbsttragenden Zeltes ist, dass man dieses auch noch nach dem Aufbau verschieben kann, ohne dass das Zelt in sich selbst zusammenfällt. Zudem bietet ein Kuppelzelt durch die sich kreuzenden Bögen und Gestänge eine hohe Stabilität.
Campingzelt
Extra zum Campen gemacht. Dieses Zelt ist sehr leicht auf- und wieder abgebaut. Zudem bietet ein normales Campingzelt meist einen höheren Komfort, sowie ein erweitertes Platzangebot. Viele Anfänger nehmen dieses Zelt für den Anfang.

Tipps für die grundlegenden Gegenstände neben dem Zelt werden wir hier genau erklären. Das wichtigste ist die Verpflegung, denn für Anfänger wird es schwierig sein, sich nur von der Natur zu ernähren. Mitnehmen solltest du daher unbedingt, eine große gefüllte Wasserflasche. Wasser ist noch wichtiger als Essen, du solltest dich zudem informieren oder deine Gegend nach einer Wasserquelle in der Nähe deines Lagers suchen.

Als Grundnahrungsmittel empfehlen wir stinknormales Mehl. Mit Mehl kannst du in Kombination mit etwas Wasser eine Art Brot backen, mit diesem Lebensmittel bekommt man eine ordentliche Kalorienzufuhr und es hält auch für die nächsten Stunden satt.
Einer der unerlässlichen Gegenstände ist das Feuerzeug. Sogar ein alter Mann, welcher abseits der Zivilisation wohnt wurde interviewt. Auf die Frage was das wichtigste sei um in der Wildnis zu überleben ist ein Feuerzeug.

Mit einem Feuerzeug kannst du Licht und Wärme erzeugen, dabei ist es vor allem für ein Lagerfeuer unerlässlich. Ein Lagerfeuer ist Pflicht, nicht nur die Atmosphäre wird besonders schön, es spendet auch Wärme und flutet dein Lager mit Licht. Zudem ist ein Lagerfeuer unersetzbar, wenn du dir etwas zu essen machen willst. Bspw. unser Tipp mit dem Mehl, du kannst das Mehl mit dem Wasser vermischen und bekommst eine Teigmasse, nun kannst du diese um einen Stock wickeln. Doch ohne Feuer, wird der Teig nicht hart und wird dir beim Verzehr Magenschmerzen und Verstopfung bescheren. Daher brauchst du ein Lagerfeuer, um dir bspw. ein Stockbrot zu machen.
Genauso wichtig wie ein Feuerzeug, ist ein gutes Messer. Dabei ist nicht die Rede von einem Küchenmesser, mit welchem man seine Butterbrote schmiert. Die Rede ist von einem richtigen Outdoor Survival Messer, hier bei sollte man nicht sparen. Denn ein Messer ist immer für deine Sicherheit da.


Für das Campen gibt es zwei verschiedene Arten. Einmal das Zelten auf dem Campingplatz und das richtige Outdoor Campen.
Auf dem Campingplatz gibt es vieles, was es in der Natur nicht gibt. Darunter zählen bspw. eine Toilette, eine Dusche, Strom, etc? Zu dem sind Campingplätze häufig sehr stark überfüllt, denn diese sind in Deutschland legal. Trotzdem muss man sich hier einen guten Platz heraussuchen. Für Anfänger, welche erst einmal lernen wollen, wie man ein Zelt richtig aufstellt und mal in so einem übernachtet.
Outdoor Campen ist hingegen nicht überall in Deutschland legal und kann teilweise hart bestraft werden. Viele Förster drücken aber häufig ein Auge zu, wenn man sich benimmt und keinen Müll hinterlässt. Beim Outdoor Campen ist der Survival Effekt natürlich deutlich größer, es gibt keine Toilette, keine Dusche, oder auch anders gesagt nichts was es nicht auch in der puren Natur gibt. Wer einen höheren Reiz beim campen braucht, eine stärkere Herausforderungen sucht und von der Gesellschaft abgeschnitten sein will, ist beim Outdoor Campen genau richtig.
Der Unterschied liegt ganz klar auf der Hand, im Outdoor Campen bist du ein Teil der Natur, bis auf die Leute und die Gegenstände welche du mitnimmst, kannst du keine Hilfe bekommen.
Hier mal ein paar Hilfestellungen, damit die Reise auch angenehm wird.
Wichtig ist es etwas Bequemes mitzunehmen, gerne darf es auch etwas Wärmeres sein, da es in der Nacht im Wald auch gerne mal kalt werden kann. Nimm am besten einen Pyjama oder eine kuschlige Jogginghose mit Pulli mit, diese halten dich in der Nacht warm und sind zudem noch bequem. Damit könnt Ihr auch bei schlechten äußeren Bedingungen schnell und gut einschlafen gehen.
Wenn du mit mehreren verschiedenen Person zelten gehst, oder auch dir mit allen ein Zelt teilst, wäre es sinnvoll, wenn jeder einzelne eine kleine Stirnlampe dabeihaben. Dadurch muss man nicht das ganze Zelt durchwühlen, wenn man eine kleine Lampe dabei hat kann man ruhig aus dem Zelt verschwinden, ohne die restlichen Mitbewohner wecken zu müssen.

Eine kleine Belohnung bzw. ein richtiger Ansporn ist immer gut und sinnvoll. Nimm dafür am besten ein Stück deiner Lieblingsschokolade oder ein paar andere Süßigkeiten mit, damit gibst du dir selber den Ansporn den Tag dich gut zu schlagen, um dich abends dann zu belohnen. Ein richtiger Ansporn ist die halbe Miete, um den Tag gut durch zu halten und nicht aufzugeben.
Ordnung ist auch ein sehr wichtiges Thema, wenn man keine Ordnung hält kann das Zelt sehr schnell mit Klamotten voll gewühlt sein. Daher empfehlen wir eine Art Wäscheleine, um deine Sachen aufzuhängen, dadurch zerknittern diese nicht so schnell und es wird eine gewissen Ordnung im Lager eingehalten. Kaufe dir dafür einfach ein Seil und binde es zwischen zwei Bäumen fest. Setze die Leine hoch genug an, damit die Klamotten nicht den Boden berühren und von Insekten besiedelt wird.

Mach die Lauscher dicht. Ohrenstöpsel sind ein essenzielles Tool, um eine gute und erholsame Nacht zu haben, denn ohne guten Schlaf wird der nächste Tag anstrengender als er sein müsste. Ohrenstöpsel halten nicht nur Insekten davon ab, in dein Ohr zu krabbeln. Sie helfen dir auch beim Einschlafen, da diese die Windgeräusche, welche in einem Zelt sehr laut werden können, auf ein Minimum der ursprünglichen Lautstärke zu reduzieren.

Halte dich im guten Abstand zum Wasser. Auf der einen Seite brauchst du einen kurzen Weg zu einer Wasserquelle wie einem See oder Fluss, damit du deine Trinkflasche in regelmäßigen Abständen auffrischen kannst. Jedoch solltest du beim Aufschlagen deines Lagers, einen gewissen Abstand zum Wasser halten, da die feuchte Luft das Mikroklima im Zelt verschlechtern kann.
Nutze den Wind zu deinem Vorteil. Wenn es stürmisch wird, findest du Schutz hinter Felsen, im Wald und in der Vegetation. Allerdings hast du dort auch wenig Schutz vor Insekten. Daher empfehlen wir einen Platz für dein Lager, in welchem etwas leichter Wind herrscht. In Kombination mit einem ?Iglu-Zelt? und den Ohrenstöpseln, kannst du bei Wind problemlos schlafen und hast den Schutz vor Insekten. Falls es dann doch mal stürmischer werden sollte, kannst du dank dem Iglu-Zelt den Platz schnell wechseln und hast wieder Ruhe in der Nacht.


Es gibt einige Grundregeln, welche von Outdoor Campern immer eingehalten werden, damit bewahrt man nicht nur den Ruf der Camper, sondern schützt auch die Natur.
Regel Nummer 1 ist es niemals Müll zu hinterlassen, das einzige was wir hinterlassen sind Fußstapfen im Boden. Habt ihr Müll, in Form von Verpackungen oder Ähnlichem, so nehmt am besten eine große Plastiktüte mit, in welcher Ihr den ganzen Müll verstauen könnt. Endet der aufregende Camper Trip, so nehmt die Plastiktüte einfach wieder mit nach Hause und entleert diese ordnungsgerecht in der Mülltonne.
Der nächste Punkt ist wichtig zu beachten, wenn man sich waschen geht. Habt ihr ein Shampoo oder Duschgel dabei und wollte euch in einem See oder Fluss waschen? Dann Finger weg von dem Shampoo oder Duschgel. Wir können diese Produkte zuhause nur benutzen, da das Wasser wieder gereinigt wird. Geraten diese Produkte beim Abwaschen allerdings in das Wasser der Natur, kann das fatale Folgen für die Tiere und das allgemeine Leben im Wasser haben. Wasche dich einfach normal mit dem Wasser oder suche dir eine Dusche auf einem in der Nähe gelegenen Campingplatz.

Nehmt für den guten Geruch vorerst ein Deo mit, welches den Schweißgeruch lange überdeckt.

Wenn Ihr es euch auf dem Campingplatz gemütlich macht, dann gelten auch hier bestimmte Regeln. Die wichtigste ist es die Nachtruhe zu beachten, ab einer bestimmten Uhrzeit gibt es auf vielen Campingplätzen eine Nachtruhe. So wie man in der Nacht ruhig sein soll, sollte man auch morgens nicht in die Trompete blasen. Startet lieber in den Tag, mit einem ruhigen und leisen Frühstück.
Beachtet auch das Ihr nicht alleine seid, es gibt auch andere Personen, welche ihren Urlaub auf dem Campingplatz genießen wollen. Das bedeutet, dass ihr auch bei vollem Campingplatz euch nicht unnötig breit mit eurem Lager machen solltet. Habt immer auch ein Auge für die anderen und helft euch gegenseitig aus.

Hygiene:
[ ] Deo

[ ] Zahnbürste und Zahnpaste
[ ] Müllbeutel
[ ] Wäscheleine

Übernachtung:
[ ] Zelt
[ ] Matratze / Feldbett
[ ] Matratzenunterlage
[ ] Kopfkissen

Essenziell:
[ ] Müllbeutel

[ ] Messer
[ ] Feuerzeug
[ ] gefüllte Wasserflasche
[ ] Seil / Wäscheleine
[ ] Mehl
[ ] Kochtopf
[ ] geeignetes Zelt
[ ] warme und bequeme Klamotten

Rechtliches:
[ ] Fahrzeugpapiere

[ ] Personalausweis
[ ] Reisepass

Hygiene:
[ ] Zahnbürste & Zahnpasta

[ ] Deo, Duschgel, Shampoo
[ ] Müllbeutel
[ ] Wäscheleine
[ ] Toilettenpapier

Essenziell:
[ ] Kochtopf

[ ] Gaskocher oder ähnliches
[ ] Feuerzeug
[ ] haltbares Essen (bspw. Dosensuppe)
[ ] warme und bequeme Klamotten
[ ] ein passendes Zelt

Rechtliches:
[ ] Fahrzeugpapiere

[ ] Personalausweis
[ ] Reiseausweis

Als Neuling ist das Campen eine neue Herausforderung, egal ob auf einem Campingplatz oder Outdoor. Daher ist es wichtig NIEMALS einzeln zelten zu gehen. Klar ist es wichtig seine Grenzen zu erforschen und diese auch mal auszutesten, aber es geht auch um deine Gesundheit. Erforsche deine Grenzen, aber minimiere das Risiko auf ein Minimum.
Einen Augenblick bitte...
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