Auffahrkeile für eine bestmögliche Ausrichtung bei jedem Untergrund

Ein Campingurlaub mit einem Wohnwagen oder einem Wohnmobil ist eine wunderbare Art zu reisen und trägt immer ein Stückchen das Gefühl von einer gewissen Freiheit mit sich. Die Möglichkeit, einfach überall hinfahren zu können und alles dabei zu haben, was man für die Reise braucht, ist für viele ein spezieller Reiz. Man ist nicht an ein Hotel gebunden und in fast jedem Land gibt es Stell- und Campingplätze. Nicht nur ein Ort kann bereist und erlebt werden, sondern gleich mehrere Ziele. Schnell sind die gewünschten Routen für die bevorstehende Reise gefunden und es kann losgehen. Doch gerade erfahrene Camper wissen, was sie unbedingt dabei haben müssen, um einen entspannten Urlaub zu erleben. Dazu gehören nicht nur die verschiedensten Utensilien wie Schlafsäcke oder Zelte oder gar eine Campingdusche. Eines der wichtigsten Hilfsmittel, gerade wenn man mit einem Wohnwagen oder Wohnmobil verreist, ist eher klein und auf den ersten Blick etwas unscheinbar. Sogenannte Auffahrkeile sind bei einem Campingurlaub fast nicht wegzudenken und besonders empfehlenswert. Mit den richtigen Tipps können auch Camping Anfänger optimal von den kleinen Helfern profitieren und lernen schnell deren positive Eigenschaften zu schätzen.

Ein Auffahrkeil ist auf den ersten Blick nicht besonders spektakulär. Es ist ein Dreieck, welches auf der einen Seite dicker ist und dann schmaler wird. Das Material besteht in der Regel aus massivem Kunststoff. Diese können mehrere Tonnen tragen. Es gibt aber auch solche, die nur äußerlich aus Kunststoff bestehen und inne mit Luft gefüllt sind. Sie sind zwar weitaus leichter, tragen aber nicht ganz so viel Last.

Die Neigung der Keile dient dazu, das Wohnmobil oder den Wohnwagen waagerecht parken zu können. Mit Auffahrrillen kann der Wagen in mehreren Stufen und je nach Untergrund befahren werden. Diese Keile sind meist in einem Set erhältlich. Entweder wird der Wagen vorwärts mit den Vorderrädern auf die Auffahrkeile befahren oder auf die Hinterräder. Dadurch steht der Wagen gerade und nicht mehr schief. Nicht jeder Stell-, Camping- oder Parkplatz ist gerade, sondern Untergründe meist eher uneben. Wer denkt, dass dies nicht besonders tragisch sei, irrt sich meist. Erfahrene Camper wissen, welche Folgen dies haben kann und zwar nicht nur im Komfort. Die Liegeposition wird stark beeinträchtigt und durch ein Gefälle schläft man bekanntlich sehr viel schlechter. In einem Urlaub möchte sich jeder erholen und nicht noch Beschwerden davon tragen. Ein oft vergessenes Kriterium sind auch die Einbauschränke und das Mobiliar sowie deren Inhalt. Steht der Wagen uneben, können Schubläden und Schränke nicht optimal genutzt werden und gehen womöglich nicht einmal richtig auf und können nicht verschlossen werden. Sturz- und Bruchgefahr sind die Folge. Ebenfalls muss an die Sanitären Anlagen im Wohnmobil oder Wohnwagen gedacht werden. Das Spülbecken, die Toilette oder Dusche kann nicht so genutzt werden wie in waagerechtem Zustand. Wer ohne Auffahrkeile zum Camping fährt, setzt sich demnach der Gefahr aus, das meist teure Equipment zu beschädigen, nicht komfortabel schlafen zu können oder sehr viele Dinge überhaupt nicht nutzen zu können. Und wenn schon ein Wohnwagen oder Wohnmobil gekauft oder gemietet wird, um mehr Komfort zu erhalten, der möchte diesen auch während seiner Reise beibehalten und nicht darauf verzichten müssen oder gar noch Schäden davon tragen. So klein und unscheinbar solch ein Keil sein mag. Für jeden Camper gehören sie zur Grundausstattung und sind bekannter weise Gold wert.

Wer noch nie einen Keil zum Auffahren benutzt hat, sollte einige Tipps und Tricks beachten, damit die Benutzung so einfach bleibt, wie sie in der Regel auch ist.

Zu allererst muss das Gewicht des Autos, Wohnwagens oder des Wohnmobils mit der Traglast der Keile übereinstimmen. Generell gilt, dass ab einem Gewicht von 3,5 Tonnen passende Produkte eher schwer zu finden sind. Aber auch dafür gibt es spezielle Keile, welche auf Anfrage bei vielen Herstellern gefertigt werden können. Oder aber die Wagen besitzen ab diesem Gewicht ein eigenes Hydraulik System, welches den Unterschied ausrichtet. Ist die Last zu groß, können die Keile brechen. Außerdem ist die Breite der Reifen mit derer von den Auffahrkeilen zu überprüfen. Zu breite Reifen, die über die Keile hervorstehen Stellen eine zu hohe Druckbelastung auf die Innenseite der Reifen da und können diese beschädigen. Demnach sollten die Auffahrkeile immer ein wenig breiter sein, damit der Druck optimal ausgeglichen werden kann. Auch die Anzahl der Stufen ist dabei wichtig, wenn diese vorhanden sind. Bei zu großem Gefälle werden höhere Neigungen benötigt. Wer stufenlose Keile besitzt, dem sind Bremskeile zu empfehlen, damit die Reifen nicht in die andere Richtung rollen können. Sind all diese Gegebenheiten erfüllt, könne die unscheinbaren Auffahrkeile ihre Wirkung voll entfalten und werden zu einem kleinen, aber besonders hilfreichem Utensil, welches nicht mehr aus der Welt des Camping wegzudenken ist.
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