Anfängerfehler mit dem Wohnmobil und Wohnwagen

Erste Sonnenstrahlen wecken die Reiselust und schöne Landschaften warten darauf entdeckt zu werden. Es ist schön sich treiben zu lassen und spontan zu sein. Schließlich macht eben dies den Reiz des Reisens mit einem Wohnwagen aus. Dabei passiert es schnell, dass unerwartete Schwierigkeiten eintreten, die nicht in die idyllische Vorstellung zum Camping passen.

Deshalb ist es ratsam, sich vor einer Reise einige Tipps einzuholen, damit das Reisen mit dem Wohnwagen zum Vergnügen wird. Anfänger laufen besonders Gefahr, Fehler zu machen, aufgrund der mangelnden Erfahrung. Sicherlich ist es möglich durch Routine und Erfahrung selbst zu lernen, doch es ist einfacher, sich mit einigen Basics vertraut zu machen, um eine Reise in die Ferne zu machen.

Dieser Ratgeber soll dabei helfen, typische Fehler von Anfängern zu vermeiden, damit man für verschiedene Szenarien gewappnet ist.

Wie bereits am Anfang erwähnt ist Spontanität sicherlich nicht verkehrt am Platz, wenn es um Camping geht. Jedoch gilt es Vorsicht walten zu lassen, wenn es um die Planung geht, zumal es unter Umständen um weite Wegstrecken geht. Wer sich blind ins Abenteuer reinstürzt, dem kann die Reise schnell zum Ärgernis werden.

Es fängt bereits bei Kleinigkeiten an, wenn zum Beispiel Badespaß mit den Kindern angesagt ist und die Sonnenhüte als auch die Sonnencreme fehlt. Und was passiert, wenn die finanziellen Ressourcen doch knapper sind als erwartet. Wurde an eine Kreditkarte gedacht? Was passiert bei einer Panne irgendwo im Nirgendwo? Diese und viele weitere Fragen sollten vor Antritt einer Reise geklärt werden. Es macht nicht so viel Spaß, sich mit den einzelnen Schritten akribisch auseinanderzusetzen, doch es wird im Notfall viele Unannehmlichkeiten vermeiden.

Sicherheit hat bei einer Reise oberste Priorität. Dem Fahrzeugführer kommt eine hohe Verantwortung zu und es ist deshalb wichtig Ruhezeiten einzulegen, während einer Reise. Anfänger, die mit Wohnmobilen unzureichend vertraut sind, unterschätzen oftmals die Fahreigenschaften. Es ist ein Fehler, den Wohnwagen als Auto zu sehen.

Deshalb sollten wichtige Aspekte nicht außer Acht gelassen werden. Das Fahrzeug ist wesentlich schwerer beladen als ein PKW und dies führt zu einem längeren Bremsweg. Auch das Anfahren von Kurven kann mit einem Wohnmobil tückisch sein. Des Weiteren sind die Sichtverhältnisse nicht so gut, wie bei einem PKW, weshalb Vorsicht und Achtsamkeit beim Fahren geboten ist.

Bei der guten Lauen, mit der man in den Urlaub startet, wird die Sicherheit nicht selten in einigen Punkten vernachlässigt, bzw. übersehen. So auch die Ladesicherung im Fahrzeug. Bei einer Vollbremsung können selbst Bücher zu tödlichen Geschossen werden. Diese Tatsachen werden häufig unterschätzt. Gibt es diesbezüglich größere Gegenstände im Camper, die nicht abgesichert sind, so ergibt sich hieraus ein umso größeres Gefahrenpotenzial.

Deshalb gilt: Selbst vermeintliche Kleinigkeiten sollten nicht frei im Auto herumliegen, während der Fahrt. Leiche Sachen werden idealerweise nach oben verstaut und schwere Gegenstände werden unterhalb gelagert. Fahrzeugführer sollten prüfen, inwieweit das zulässige Gesamtgewicht nicht überschritten wird. Viele Kleinigkeiten summieren sich, je nach Menge, zu einem hohen Gewicht, dabei wirkt sich auch eine Volltankung auf das Gesamtgewicht aus als auch die Reisebegleitung.

Der Führer des Fahrzeuges ist in der Pflicht dafür Sorge zu tragen, dass während der Fahrt alle sicherheitsrelevanten Aspekte von den Mitfahrern eingehalten werden. Auch, wenn die Stimmung gut ist und das Reisefieber groß, so gilt es dennoch sich gegenüber möglichen Gefahren abzusichern.

Hierzu zählt das Anschnallen während der Fahrt, welches ohnehin auch im PKW Pflicht ist. Ein Aufstehen während der Fahrt ist somit ein absolutes Tabu! Gerade Anfänger unterschätzen das Gefahrenpotenzial und stehen während der Fahrt im Wohnmobil auf. Es ist überaus leichtsinnig bei der Fahrt aufzustehen, um sich einen Kaffee und dergleichen zu machen. Bei einer Vollbremsung kann diese Verhaltensweise fatale Folgen haben, insbesondere bei einem Auffahrunfall.

Diesbezüglich gibt es eine weitere gefährliche Verhaltensweise, die sowohl im Wohnmobil als auch im eigenen PKW äußerst gefährlich ist. Nämlich das Hochlegen der Füße während der Fahrt. Es sieht gemütlich aus, doch bei einem Unfall wird es alles andere als gemütlich. Personen können sich dabei die Nase oder den Schädel brechen bis hin die Oberschenkel. Bei einem Aufprall werden die Füße Richtung Kopf geschleudert. Somit gilt es diese vermeintlich gemütlichen Sitzpositionen zu unterbinden.

Bei der Planung der Reise, ist es von essenzieller Bedeutung fixe Pausenzeiten einzuplanen. Es dient der eigenen Sicherheit, damit die volle Konzentrationsfähigkeit gewährleistet wird. Zum anderen soll das Fahren mit dem Wohnwagen auch Spaß machen. Anderenfalls kann das Fahren schnell zur Tortur werden und als stressig empfunden werden. Mit regelmäßigen Pausen kann man sich ein wenig Ruhe gönnen.

Anfänger überschätzen dabei gerne mal die Distanz und ihre Ausdauer. Es ist wichtig tendenziell mehr Pausen einzulegen als zu wenig. Zusätzlich ist es wichtig, die Route gut zu planen. Ein blindes Vertrauen in das Navi wird schnell an entlegene Straßen führen, die mit dem Camper nicht passiert werden können. Deshalb ist es wichtig, während der Fahrt, auf die Beschilderung zu achten.


Hoffentlich konnten die Tipps erste Impulse geben, die dabei helfen häufige Fehler zu vermeiden. Sicherlich wird es im Zuge der Reise dennoch zu anderen Schwierigkeiten kommen, schließlich ist keine Reise perfekt. Dennoch werden die genannten Tipps die eigene Sicherheit gewährleisten und andere Herausforderungen werden ein kleines Problem darstellen.
Einen Augenblick bitte...
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